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Donnerstag, 21. März 2019

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  Ahauser Erklärung 
 
Petition Unterschreiben

Verein „Archiv Deutsches Atomerbe“ MITGLIED ODER UNTERSTÜTZER*IN WERDEN Der Aufbau des Archivs ist ein großes Projekt, das Geld und einen langen Atem braucht. Für den Aufbau der Infrastruktur, die Entwicklung der Archivtektonik und die Institutionalisierung rechnen wir mit 10 Jahren. Wer dieses Projekt unterstützen möchte, ist herzlich eingeladen, Mitglied zu werden, zu spenden oder aktiv mitzuarbeiten.

  

 

 

 

 

 


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   Atommüllreport

       AKW Grohnde JETZT stilllegen!

    Sybille Tetschs Jugendbuch „Emmy und der Kern der Dinge“
      Buchrabensalat ®

Donnerstag, 21. März 2019
  • Konradhaus voraussichtlich bis Ende März krankheistbedingt geschlossen. Ersatzöffnungszeiten sind bis dahin: Mo-Mi 11.30-12.30 Uhr. Wir bitten, evtl. etwas längere Rückmeldezeiten zu entschuldigen.
[alle Termine]
 
Viele Interessierte bei Veranstaltung zur Endlagersuche

(Mi, 20.03.18/BISS) Über siebzig interessierte Bürger*innen ließen sich am vergangenen Freitag im DGB-Haus von .ausgestrahlt über die Abläufe zur Endlagersuche für hochradioaktiven Atommüll informieren. Nach einer Begrüßung durch den Regionsgeschäftsführer des DGB, Michael Kleber, und die mitorganisierenden Anti-Atom Initiativen, berichtete Angela Wolff von .ausgestrahlt ausführlich über den durch das Standortauswahlgesetz vorgegebenen Ablauf bei der Festlegung auf DAS Endlager für hochradioaktiven Atommüll.

Weiterlesen bei BISS e.V. und ausführliche Hintergrundinformationen bei .ausgestrahlt.

 

 
Brief #1 von Clara

(Lüneburg, 15.03.2019) Hallo liebe Menschen, am Donnerstag gehe ich ins Gefängnis. Ich mache das, weil ich 2016 mit anderen zusammen die Startbahn des Atomwaffenlagers Büchel besetzt habe und nun in dritter Instanz wegen Hausfriedensbruch verurteilt wurde. Ich möchte die Geldstrafe aber nicht einfach so zahlen, sondern mit meinem Gang ins Gefängnis noch mal ein stärkeres Zeichen gegen Atomwaffen und für eine friedlichere Welt setzen. Ich stehe zu unserer Aktion, würde es genau so noch einmal tun und gehe deswegen aufrecht ins Gefängnis.

Immer mehr Friedensaktivist_innen werden kriminalisiert und das möchte ich sichtbar machen. Ich bin überzeugt: Wir tun nichts Unrechtes, wenn wir uns gegen Atomwaffen einsetzen, nicht wir sind die Verbrecher_innen, sondern die Kriegstreiber_innen dieser Welt.

Weiterlesen bei JunepA...

 
Einladung zu unserer Mitgliederversammlung

Noch kein Mitglied der AG? Dann unbedingt weiterlesen..., denn unsere Mitglieder wissen es längst: wir sind ein eingetragener Verein und halten gemäß Vereinsrecht einmal jährlich eine Mitgliederversammlung ab. Dieses Jahr am Samstag, 30. März ab 11:00 Uhr im Gemeindehaus in Salzgitter-Bleckenstedt (neben der Kirche).

Dabei geht es bei uns - wie immer - um mehr als um die notwendigen Formalia und wir öffnen die Versammlung deshalb gern auch für Freunde, Neugierige und Noch-nicht-Mitglieder, denn es ist eine prima Gelegenheit uns besser kennen zu lernen und einen kleinen Blick "hinter die Kulissen" zu werfen. Herzlich Willkommen!

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1400 demonstrierten in Ahaus

(Di, 12.03.18/MN) Mit einer eindrucksvollen Demonstration haben am Samstag (9. März 2019) mindestens 1400 Menschen in Ahaus an die Fukushima-Katastrophe vor acht Jahren erinnert. Gleichzeitig demonstrierten sie gegen jegliche Nutzung der Atomenergie und gegen weitere Castor-Atommüll-Transporte nach Ahaus.

Weitere Informationen und Fotos auf der Demo-Homepage

Der Vorstand der AG Schacht KONRAD als einer der zahlreichen Unterstützer der Demo wurde vom Trägerkreis um ein Grußwort gebeten, das während der Kundgebung verlesen wurde, in dem der Vorstand der Arbeitsgemeinschaft Schacht KONRAD die Teilnehmer der kraftvollen Protestaktion mit folgender Botschaft solidarisch grüßt: "Und gemeinsam mit euch werden wir uns für einen echten Neustart beim Umgang mit Atommüll einsetzen unter Einbeziehung aller Arten radioaktiver Abfälle, mit ergebnisoffenen Prüfungen und mit Mitentscheidungsrechten für die Bevölkerung."

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BGE weicht Fragen zum Zwischenlager aus

(Sa., 02.03.18/CS) Auch auf der Sitzung der ASSE II-Begleitgruppe (A2B) am 01.03.19 gab es keine Informationen, wann und wie die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE) einen Standort für das für die Rückholung des Atommülls aus der ASSE notwendige Zwischenlager finden und festlegen will. Die Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Option Rückholung (AGO) hatten in einem Brief vom 08.10.18 an die BGE die Frage gestellt, wann die 2017 ausgesetzte Suche wieder aufgenommen werden würde. Außerdem wies die AGO darauf hin, dass das früher zuständige Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) noch davor gewarnt hatte, dass die Entscheidung der Zwischenlagerstandortfrage zeitkritisch für die gesamte Rückholung werden könnte. Auf der vorletzten A2B-Sitzung am 09.11.18 hatte die BGE noch eine Antwort bis zur letzten Sitzung zugesagt.

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Bereit für Absurdistan?

(Do., 28.02.19/LW) Beim Beginn des Umbaus von KONRAD nach den abgewiesenen Klagen wurde die Inbetriebnahme auf 2013 terminiert, später dann auf 2019. Bis dahin war von einem „Bereitstellungslager" niemals und nirgends die Rede. Letztes Jahr dann die abermalige Verschiebung auf 2027 und plötzlich ist ein „Bereitstellungslager" für den Betrieb von KONRAD unerlässlich; der einzig sinnvolle Ort für ein solches Lager wird aber von Vornherein ausgeschlossen, weil dann für das Gesamtprojekt KONRAD ein neues Planfeststellungsverfahren eingeleitet werden müsste; und wie das ausgehen würde wissen nicht nur die Kritiker sondern auch die Betreiber. 

Das ist an Absurditäten aber längst nicht Alles: ...

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Archiv in action
(Mi, 21.02.19/LW) Wertvolle Bestände gesichert! Das "Archiv Deutsches Atomerbe e.V." hat einen Großteil der Akten des Gutachterbüros INTAC von Hannover in die Räume des Archivs nach Braunschweig transportiert. Nach der Vereinsgründung und der Anerkennung als gemeinnütziger Verein steht nun also die Sicherung von Aktenbeständen als Arbeitsschwerpunkt an. Und ganz wichtig: Der neue Verein braucht Spenden und Mitglieder zur Sicherung der weiteren Arbeit:
Archiv Deutsches Atomerbe e.V., c/o Umweltzentrum Braunschweig, Hagenbrücke 1/2, 38100 Braunschweig, Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können ,
archiv-atomerbe.de
, IBAN: DE57430609674045383100, GLS Bank
 
Auf ganzer Linie gefloppt

(Mi, 13.02.19/SW) Die sehr kurzfristig angekündigte Stippvisite der Umweltministerin in der havarierten Asse II und im geplanten Schacht Konrad und ihre anschließenden “Dialog(versuche) mit den örtlichen Akteuren” hinterließen am Donnerstag und Freitag vergangener Woche lediglich eine Reihe enttäuschter und wütender Gesichter. Ganze 90 Minuten hatte sich Svenja Schulze jeweils für die öffentlichen Diskussionen in Remlingen und Salzgitter für eine so komplexe Thematik Zeit genommen. Mehr als ausschweifende Dankesreden für ihren - längst überfälligen und nur auf Drängen von Parteigenoss*innen zustande gekommenen - Besuch und fast mantramäßige Wiederholungen von Appellen und Forderungen, die seit über einem Jahrzehnt nicht umgesetzt werden, kam dabei nicht heraus. Auch dieses Speed-Dating einer uninformierten Ministerin lässt die Skepsis der betroffenen Bevölkerung eher wachsen als beruhigen, darin sind sich die örtlichen Akteure offensichtlich einig.

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Landkreis Wolfenbüttel sucht Position zu Schacht KONRAD

(Di, 12.02.19/CS) Im Zuge der Standortsuche für ein Bereitstellungslager für Schacht KONRAD hat sich der Landkreis Wolfenbüttel vorgenommen, sich eine Position zum geplanten Endlager KONRAD zu erarbeiten. Zu diesem Zweck nahmen die Mitglieder des Umweltausschusses am 04.02.19 an einer Befahrung des Bergwerks teil. Anschließend gab es - in einer öffentlichen Ausschuss-Sitzung - Vorträge von Herrn Junkert (BGE), Wolfgang Neumann von der intac und Claus Schröder von der Arbeitsgemeinschaft Schacht Konrad.

Hauptthema war die ÜSiKo (Überprüfung der sicherheitstechnischen Anforderungen für das Endlager KONRAD). Die Vertreter der BGE behaupteten, alle wesentlichen Punkte im Hinblick auf den Stand von Wissenschaft und Technik überprüft zu haben. Wolfgang Neumann hielt dem entgegen, dass zu zentralen Fragen wie der Datenlage und der Berechnung der Langzeitsicherheit noch gar keine abschließenden Ergebnisse vorlägen. Claus Schröder betonte, dass gerade die Erfahrungen aus dem ASSE-Desaster bei KONRAD ignoriert würden: Es wird ein vorhandenes Bergwerk genutzt, eine Rückholbarkeit ist nicht vorgesehen und es wurden keine Alternativ-Standorte geprüft.